CO2-Abtrennung
Kohle und Erdgas bleiben die Säulen der Energieversorgung. Auch in Zukunft werden rund zwei Drittel des Strombedarfs aus fossilen Brennstoffen gedeckt werden. Als Nebenprodukt entsteht das Gas Kohlendioxid. Während es im Mineralwasser kleine, erfrischende Bläschen erzeugt, heizt es in großen Mengen die Atmosphäre an.
Neben der sichtbaren Dampfwolke produzieren
Kohlekraftwerke auch unsichtbares Kohlendioxid.
Membranen sollen das Kohlendioxid abtrennen.
Mit neuartigen Membranen wollen die Jülicher Forscher das Kohlendioxid schon im Kraftwerk einfangen. Fünf Institute arbeiten im Programm "Kohlendioxidabtrennung bei fossilen Kraftwerken" zusammen an neuen Materialien und Verfahren (mehr...):
- Das Institut für Werkstoffe und Verfahren der Energietechnik (IWV-1) entwickelt Membranen für eine effiziente Gastrennung.
- Das Institut für Werkstoffe und Verfahren der Energietechnik (IWV-2) testet und modelliert die Eigenschaften und Stabilität von Membranen.
- Neue Konzepte für Kraftwerke mit Gastrennung und Membrananwendung erstellt das Institut für Werkstoffe und Verfahren der Energietechnik (IWV-3).
- Die Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung (STE) führt eine energiewirtschaftliche und umweltseitige Analyse von CO2- Abtrennverfahren, -transport und -speicherung durch.
- Die Zentralabteilung Technologie (ZAT) konstruiert und baut Prüfanlagen für Membranen.
letzte Änderung 05.08.2005 | CO2 Admin | Ausdrucken
